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Spazieren gehen ist Alte-Leute-Sport? Weit gefehlt. Es senkt das Cortisol, regt den Stoffwechsel an, wirkt aktiv gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit – und das sind nur ein paar der vielen positiven Effekte. Auch in der tristen Jahreszeit solltest du öfters frische Luft tanken, um diese Vorteile zu nutzen – auch für dein Training.

Besonders im Herbst und Winter ist es für viele schwierig, sich zu motivieren – nicht nur fürs Training, auch für Schule, Studium oder Beruf. Es ist kälter, dunkler, ungemütlicher. Sich anzuziehen und nach draußen zu gehen, kostet in einer solchen Jahreszeit Überwindung.

Schnell werden Ausreden gefunden – die übrigens im präfrontalen Cortex entstehen und dich evolutionstechnisch vor Überanstrengung und Gefahr schützen sollen. Eine Funktion, die heutzutage in den meisten Situationen weniger sinnvoll ist. Du kannst deinen präfrontalen Cortex also ruhig öfters mal einfach reden lassen und trotzdem handeln – es wird dir nichts passieren, im Gegenteil. Spazieren gehen hat viele positive Effekte. Die wesentlichen siehst du hier:

Spazieren gehen …
ist aktive Entspannung und bereitet die Regeneration vor.
wirkt sich positiv auf dein Herz-Kreislauf System aus.
stimuliert deine Sinne durch Tageslicht, frische Luft und Natur.
ist ein Ventil gegen Alltagsstress.
stärkt den Bewegungsapparat, vor allem wenn du auf unebenen, abwechslungsreichen Untergründen gehst.
bringt den Stoffwechsel in Schwung.
wirkt aktiv gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit.
vertreibt die „Wolken“ aus deinem Kopf, vor allem wenn du viel und lange sitzend arbeitest.
stärkt dein Immunsystem, sofern du große Abgasmengen meidest und dich in der Natur bewegst.

Kleines Sportprogramm für zwischendurch

Nicht nur für Vielsitzer ist spazieren gehen somit eine gute Sache, sondern auch für bereits sportliche Leute. Durch die aktive Bewegung ohne Anstrengung kann dein Körper – neben den bereits erwähnten positiven Effekten – besser Stoffwechsel-Endprodukte abtransportieren und somit schneller regenerieren. Außerdem sorgst du aktiv dafür, deinen Cortisolspiegel und damit deinen Stresslevel zu senken. Das klappt auf der Couch vor dem Fernseher übrigens nicht, auch wenn das eine scheinbar sehr entspannte Situation ist. Also immer öfter aktiv werden. 😉

Merke: Für Stressabbau brauchst du Bewegung.

Bewegung jeglicher Art verbraucht außerdem mehr Energie als sitzen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen oder ein paar Extra-Kalorien zu verbrennen, musst du nicht zwingend täglich ins Fitnessstudio rennen oder anstrengende Cardio-Einheiten absolvieren. Manchmal ist ein ausgedehnter Spaziergang genau das Richtige.

Losgehen

Aufstehen fällt schwer? Erinnere dich an das gute Gefühl während oder nach dem Spaziergang. Bedenke die vielen positiven Effekte, die dein Körper erfahren wird. Integriere für den Anfang einen kleinen Spaziergang hier und da – nach dem Abendessen, nach der Arbeit oder vor dem Frühstück. Du wirst schnell merken, wie gut dir diese kleinen Auszeiten tun.

Fazit

Die gute Nachricht ist, dass jeder diese Extra-Bewegung und Wohltat für seinen Körper jederzeit überall realisieren kann – du brauchst keine Sportausrüstung, keinen ausgetüftelten Plan und keine Mitgliedschaft in einem Club. Das Motto lautet hier ganz klar: Hinaus in die Natur und abschalten.

Persönlicher Tipp:

Ich habe die positiven Effekte des Spazierengehens in meiner Wettkampfdiät noch mehr zu schätzen gelernt und nutze sie seitdem täglich. So kann auch ich als aktiver Sportler/Trainer meinen Stresslevel immer wieder reduzieren und verbrenne nebenher noch einige Extra-Kalorien. 😉

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